Schloss Kuenburg

 Hauptfassade

Schloss Kuenburg / Tamsweg – Bauhistorisches Gutachten

Mitte des 16. Jahrhunderts baute Christoph von Küenburg, Pfleger von Moosham, ein bestehendes Holzhaus mit Badestube aus dem 15. Jahrhundert  zum  Schloss und Stammsitz der Familie aus. Nach dem Brand von 1742 wurde das Schloss von Baumeister Fidelis Hainzl zum Barockpalais mit Innenstukkierungen von d’Androy umgebaut. Über dem Portal befindet sich das Allianzwappen Küenburg-Rollingen (1746), Schmiedeeisenwappen von Philipp Hinterseher, Stukkaturen von Johann Cajetan d’Androy). Von 1870 bis 1933 war das Schloss im Besitz von Baron Buddenbrock durch Einheirat. Dann gelangte es 1933 wieder in den Besitz der Familie Kuenburg und blieb es bis 1954. In diesem Jahr erwarb es die Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf. Heute dient das  Schloss  als Kulturzentrum. Bild: Gräfliches Schloss Kuenburg, Franz Xaver König, um 1760. Salzburg Museum.

BAUDENKMAL

TAM

Baualtersplan Schloss Kuenburg

Projektübersicht:

Auftraggeber:

Marktgemeinde Tamsweg

Projektleitung:

Mag. Ingrid Rathner, DI Clemens Standl

Bauhistorisches Gutachten:

Mag. Ingrid Rathner

Baugeschichte:

DI Clemens Standl

Objektforschung:

Historische Bauforschung Oliver Fries

Restauratorische Befundung:

Dipl. Restauratorin Anna Boomgaarden

Carmen Reschenhofer, staatlich geprüfte Restauratorin

Bestandsvermessung :

Linsinger ZT GmbH